Warum selbst färben kein optimales Ergebnis liefert

Kundinnen, die zuhause selbst färben, werden mit der Zeit immer dunkler.

Wir können es nachvollziehen, tagtäglich beglagen Kundinnen ihr Leid.

Diese ständige Färberei. Aber grau will man halt auch noch nicht sein - es nervt!

Man ist doch noch viel zu jung für graues Haar.

 

Was tut Frau also gegen diese Misere? Sie färbt oder sprüht mit Ansatzsprays - die schlecht für die Kopfhaut sind und eher borstiges Haar erzeugen - da hoher Puderanteil.

 

Sie färbt also im heimischen Bad, schmiert alles voll, versaut sich die Klamotten und kommt nur vorne am Kopf so richtig hin. Hinten wird es scheckig und weil das so ist, massiert Sie es zuhause noch schön ein um den sowieso schon in sparsamer Menge angerichteten Brei auch wirklich überall hinzubekommen.

(Von der anschließenden Putzorgie und Unästhetik an Gesicht und Ohr wollen wir an dieser Stelle nicht reden)

 

Was passiert dann?

Beim Auftragen und Verteilen bringen Sie die Coloration nicht nur an den Ansatz, wo es eigentlich hingehört, sondern auch in die Längen. Nun ist das Haar auch noch kapillar veranlagt - heißt die Flüssigkeit wird in die Länge gesogen.

Dort sind Sie aber schon farbig!

Haben Sie schon mal mit Bleistift gezeichnet? Dann ist Ihnen sicher aufgefallen, dass beim übermalen das bleistiftgrau stärker wird und wenn Sie es verwischen softer, oder?

Das geschieht hier auch:

- über dem bereits gefärbten Ton kommt neue Farbe drüber = es wird dunkler und satter

- am Ansatz wirds verwischt - es verwässert die Deckkraft

- der Kontrast zwischen überlagerten Haarlängen und verwässerten Ansatz kommt nun so richtig zum Vorschein

 

Wie gehts nun weiter?

Ganz einfach, Sie nehmen beim nächsten Mal eine dunklere Farbe, denn die vorherige hat ja nicht richtig gedeckt.

Nun werden Sie Schritt für Schritt dunkler, bis Sie bei schwarz angelangt sind. Sie färben noch häufiger, weil man wird ja nicht weniger grau, stimmts? Im Gegenteil, das weiß leuchtet jetzt noch stärker durch.

So ein dummer Kreislauf aber auch....

 

Das Problem liegt hier vorallem in der Anwendung bzw. Technik. Und ich kann es gleich schon verraten. Sie werden es zuhause nie so hinbekommen, wie wir im Salon.

 

Wenn Zeit Ihr Problem ist, dann haben wir eine Lösung:

Vereinbaren Sie einen Termin zum Farbauftrag und spülen Sie die Farbe Zuhause aus.

Wenn es Ihnen zu kostenintensiv ist, dann haben wir eine Lösung:

Vereinbaren Sie einen Termin zum Farbauftrag und fönen Sie hinterher selbst, sie sparen 30€.

 

Gegen das schnelle genervt sein hilft auch ein Serientermin.

Also ein Farbauftrag alle 4-6 Wochen, bereits für mehrere Termine im Jahr vorausgeplant.  Sozusagen ein festes Date mit uns im Kampf gegen Ihren Ansatz.

Überlassen Sie die Arbeit einem Profi, nehmen Sie sich einfach diese Auszeit für sich, genießen Sie einen Kaffee, blättern Sie genüsslich in unseren Zeitschriften und lassen Sie sich mit schönen Düften und Massagen verwöhnen. Dafür sind wir da!

Bei Anita mussten Wir das ganze erst wieder entfernen. Dabei half eine Korrekturwäsche.

Sie wurde recht flott hell.

Im Anschluss haben wir ein helleres braun aufgetragen. Auch das hilft um sich mit dem weiß am Ansatz zu versöhnen.

 

Kostenintensiver als regelmäßiges Ansatzfärben war dieser Termin allerdings auch....